Eigentumsvorbehalt:

Wir behalten uns das Eigentum an allen von uns gelieferten Waren (Vorbehaltsware) bis zur vollständigen Bezahlung aller auch künftig entstehenden Forderungen aus der Geschäftsbeziehung, gleich aus welchem Rechtsgrund, vor.

Der Kunde ist berechtigt, über die Ware nur im Rahmen des ordnungsgemäßen Geschäftsganges zu verfügen. Eine anderweitige Verfügung darüber ist unzulässig.

Für den Fall der Bezahlung auf Scheck-Wechsel-Basis bleibt der Eigentumsvorbehalt bis zur Einlösung des Wechsels durch den Kunden bestehen.

Bei Pfändung, Zwangsvollstreckung oder sonstigen Eingriffen Dritter hat der Kunde uns unverzüglich schriftlich zu benachrichtigen.

Der Kunde tritt bereits hiermit die Forderungen aus der Weiterveräußerung der Vorbehaltsware an uns ab. Der Kunde ist zu einer Weiterveräußerung allerdings nur berechtigt und ermächtigt, wenn sichergestellt ist, dass die Forderungen aus dem auf die Weiterveräußerung gerichteten Geschäft an uns übergehen.

Wird die Vorbehaltsware mit anderen, dem Kunden nicht gehörenden Gegenständen verbunden, so erwerben wir das Miteigentum an der neuen Sache im Verhältnis des Wertes der Vorbehaltsware zu anderen verbunden Gegenständen zum Zeitpunkt der Verbindung.

Übersteigt der Wert der für uns bestehenden Sicherheiten die gesicherten Forderungen um insgesamt mehr als 20%, so sind wir auf Verlangen des Kunden insoweit zur Freigabe von Sicherheiten nach unserer Wahl verpflichtet.

 

Haftung für Sachmängel:

Die Abnahme der Waren erfolgt bei Abholung oder Übernahme durch einen Spediteur oder beauftragen Transporteur.

Sachmängel sind unverzüglich in Schriftform anzuzeigen.

Waren die bereits verbaut, weiterverarbeitet oder umgestaltet wurden, unterliegen keinerlei Haftung durch uns.

 

Allgemeine Montagebedingungen:

I. Geltungsbereich

Die hier aufgeführten Montagebedingungen der Fa. Metallbau Gogoll (Gogoll) gelten für sämtlich ausgeführten Arbeiten egal ob diese als Pauschal oder auf Regiearbeiten zurück zu führen sind gegenüber.

- Einer Person die in Ausübung ihrer gewerblichen oder selbständigen Tätigkeit handelt (Unternehmer).

- Einer juristischen Person des öffentlichen Rechts oder

- Einem öffentlichen – rechtlichen Sondervermögen.

II. Montagepreise

Für Montagearbeiten berechnet Gogoll

1. Die pauschal vereinbarte Vergütung für die Komplettmontage.

2. Die vereinbarten Verrechnungssätze nach Zeitaufwand nebst den Zuschlägen für Mehr-, Nacht-, Sonn- und Feiertagsarbeit. Die Kosten für die An- und Abreise des Montagepersonals sowie die gesetzlichen Zuschläge für Auslöse und die Kosten für Übernachtungen werden nach tatsächlichem Aufwand berechnet.

III. Abrechnung

1. Die Abrechnung erfolgt nach Fertigstellung der vereinbarten Leistungen der Anlage durch Gogoll.

2. Die Rechnung über Montagearbeiten ist sofort nach erhalt, spätestens jedoch 8 Tage nach Rechnungsdatum ohne jeglichen Abzug zu bezahlen.

IV. Sicherheitsvorschriften, Arbeitsbedingungen

Der Auftraggeber (AG) ist verpflichtet, für die Sicherheit des Arbeitsplatzes und die Beachtung bestehender Sicherheitsvorschriften sowie für angemessene Arbeitsbedingungen zu sorgen.

Wird ggf. ein SiGe Plan erforderlich, so hat diesen der AG zu beantragen.

V. Zusatzbedingungen

1. Das Abladen und den Innerbetrieblichen Transport hat der AG zu leisten.

2. Am Montageort muss ausreichend Arbeitsraum zur Verfügung stehen.

3. Die Arbeiten müssen sofort nach Ankunft des Montagepersonals und an einem Stück ohne Unterbrechung ausgeführt werden können, ansonsten behält sich Gogoll vor die Montagearbeiten abzubrechen und zu berechnen oder ggf. Wartezeiten zu berechnen.

4. Elektroanschlüsse, Luft und Wasser sind bauseits unentgeltlich bereit zu stellen.

5. Stapler, Kräne und oder Hubwagen sind vor Ort zur freien Verfügung zu halten.

6. Sollten Hubgeräte benötigt werden (Arbeitshöhen über 2,5m) so sind diese bauseitig durch den AG zu stellen und zu entrichten.

7. Sind im Vorfeld Absprachen zustande gekommen egal ob durch Gogoll oder den Planer so sind diese Einzuhalten. Wenn nicht behält sich Gogoll vor die Arbeiten unverzüglich einzustellen. Die Führung eines Lastenheftes wird dringend empfohlen.

8. Sanitäre Anlagen und Pausenräume stellt der AG zur Verfügung.

VI. Abnahme

1. Der AG ist zur Abnahme verpflichtet, sobald ihm deren Fertigstellung der Montagearbeiten durch Gogoll angezeigt wird und eine erste Funktionsprüfung des Montagegegenstands stattfinden kann. Erweist sich die Montage als nicht Vertragsgemäß, so ist Gogoll zur Beseitigung des Mangels verpflichtet. Dies gilt nicht, wenn der Mangel für die Interessen des AG unerheblich ist oder auf einen Umstand zurückzuführen ist den der AG herbeigeführt hat.

Liegt ein nicht wesentlicher Mangel vor, so kann der AG die Abnahme nicht verweigern.

2. Verzögert sich die Abnahme ohne Verschulden von Gogoll, so gilt die Abnahme nach Ablauf von zwei (2) Wochen seit Anzeige der Fertigstellung der Montage als erfolgt.

3. Mit der Abnahme entfällt die Haftung auf erkennbare Mängel und deren Beseitigung oder Mängel die durch weitere Gewerke anfallen als Gegenstandslos.

4. Sollte bei größeren Bauwerken durch die Notwendigkeit des Einsatzes mehrerer Gewerke die Abnahme nicht möglich sein, so gilt diese nach zwei (2) Wochen als Abgenommen.

VII. Gerichtsstand

Der Gerichtsstand ist für das Unternehmen Gogoll zuständiges Gericht.

Es gelten die Rechte und Gesetzte der Bundesrepublik Deutschland.